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Über mich

Ich kenne finanzielle Entscheidungen aus der professionellen Perspektive – und Trennung, Verantwortung und Neuordnung aus dem eigenen Leben.

Steven Siebert

Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit finanziellen Entscheidungen – insbesondere im Immobilienbereich. Ich war bei einem der großen internationalen Immobilienberatungsunternehmen tätig und habe im Bereich Capital Markets / Industrial Investment Transaktionen begleitet.

Später wechselte ich zu einem der weltweit größten Immobilien-Investmentmanager. Dort habe ich das Asset Management für Logistikimmobilien in Deutschland aufgebaut und war parallel als Fondsmanager für einen europäischen Logistikfonds verantwortlich.

Auch heute bin ich weiterhin im Immobilienbereich tätig. Genau diese Erfahrung aus professionellen Finanz-, Vermögens- und Entscheidungsstrukturen möchte ich nebenberuflich weitergeben – an Menschen, die privat vor Entscheidungen stehen, deren Wirkung sie oft erst viel später wirklich erkennen.

Ich kannte Zahlen. Ich kannte Verträge. Ich kannte Risiken. Ich kannte komplexe Strukturen.

Und trotzdem war ich auf das, was privat kam, nicht vorbereitet.

Als privat alles anders wurde

Hochzeit, zwei Kinder, ein Haus, Umbau, Karriere. Ich dachte: Jetzt läuft mein Leben auch privat so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Dann kamen ein neuer Job, viel Verantwortung, Kindergarten, Alltag, Corona – und irgendwann die Erkenntnis, dass wir uns als Paar verloren hatten. Plötzlich war sie da: die Trennung.

Was folgte, war emotional, finanziell und organisatorisch überwältigend: Anwaltsschreiben, Auszug aus dem Haus, kein vertrauter Hausrat mehr, kein Auto, ein 1-Zimmer-Appartement, Unterhaltszahlungen, Hausraten, Anwaltsrechnungen und später auch Arbeitslosigkeit.

Auf einmal ging es nicht mehr um Lebensplanung, sondern ums Durchhalten. Und gleichzeitig musste ich verstehen, was aus gemeinsamen Entscheidungen, gemeinsamen Verpflichtungen und gemeinsamer Verantwortung geworden war.

Ich suchte den richtigen Rechtsbeistand. Am Ende waren mehrere Anwälte eingebunden. Nicht, weil ich Streit wollte – sondern weil ich verstehen musste, was gerade passiert. Rechtlich, finanziell und emotional.

Irgendwann kam die Scheidung. Danach ein neuer Job. Und Schritt für Schritt ging es wieder aufwärts.

Was ich daraus gelernt habe

Eine Erkenntnis blieb:

Hätte ich vorher wirklich verstanden, was Ehe bedeutet – nicht romantisch, sondern rechtlich, finanziell und praktisch –, hätte ich vieles bewusster entschieden.

Nicht gegen die Ehe. Sondern mit mehr Klarheit. Mit mehr Kommunikation. Und mit einem besseren Verständnis dafür, dass Ehe nicht nur ein persönliches Versprechen ist, sondern auch ein gesetzlicher Rahmen.

Dieser Rahmen ist nicht persönlich gemeint. Er ist kein Angriff, kein Misstrauen und keine Frage von Schuld. Er folgt schlicht einer gesetzlichen Vorstellung davon, wie Verantwortung, Einkommen, Vermögen und Verpflichtungen zwischen zwei Menschen eingeordnet werden.

Genau das sollte man verstehen, bevor man weitreichende Entscheidungen trifft – oder wenn bereits eine Situation entstanden ist, die sich unübersichtlich anfühlt.

Für einen einfachen Fondssparplan bekommt man mehrere Seiten Risikohinweise. Bei Ehe, Kindern, Vermögen und gemeinsamen Verpflichtungen wird dagegen oft vorausgesetzt, dass man schon weiß, was man tut.

Warum diese Seite entstanden ist

In der letzten Zeit kamen immer häufiger Menschen aus meinem Umfeld mit genau solchen Fragen auf mich zu: Was bedeutet Ehe eigentlich? Was verändert sich dadurch? Was ist wirklich gemeinsam? Welche Verantwortung entsteht? Und warum hat einem das vorher niemand in Ruhe erklärt?

Aus diesen Gesprächen ist diese Seite entstanden. Nicht als große Beratungsplattform, sondern als Möglichkeit, meine berufliche Erfahrung und meine persönliche Geschichte dort weiterzugeben, wo sie anderen helfen kann.

Ich begleite Menschen, die vor wichtigen privaten und finanziellen Entscheidungen stehen – oder sich bereits mitten in einer Trennung, Neuordnung oder Unsicherheit befinden.

Dabei geht es nicht darum, jemandem zu sagen, was er tun muss. Es geht darum, Zusammenhänge sichtbar zu machen, Folgen verständlicher einzuordnen und wieder Struktur in eine Situation zu bringen, die sich gerade unübersichtlich anfühlt.

Auf Wunsch begleite ich auch beide Seiten. Neutral, ruhig und mit dem Ziel, dass Gespräche wieder möglich werden. Nicht, um Schuld zu verteilen, sondern um Klarheit zu schaffen.

Heute können wir wieder gemeinsam Eltern sein. Nicht, weil alles einfach war. Sondern weil irgendwann Verständnis, Struktur und Abstand entstanden sind.

Keine rechtliche oder steuerliche Beratung – sondern eine strukturierte Einordnung aus Erfahrung und mit finanziellem Blick.

„Einfach Leben“ bedeutet für mich nicht, dass alles leicht ist.

Sondern, dass man versteht, was gerade wirkt. Dass man erkennt, welche Verantwortung wirklich die eigene ist – und welche man nicht dauerhaft im eigenen Rucksack tragen muss. Dadurch wird es wieder möglich, klar und bewusst zu entscheiden.

Wenn du deine Situation einordnen möchtest, kannst du gerne eine Anfrage starten.

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